Mtskheta: Georgiens antike Hauptstadt nur 20 Minuten von Tbilisi entfernt
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Mtskheta: Georgiens antike Hauptstadt nur 20 Minuten von Tbilisi entfernt

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Mtskheta ist weit mehr als eine historische Kleinstadt unweit von Tbilisi - es ist ein Ort, an dem die Geschichte Georgiens greifbar wird. Hier taufte die heilige Nino im 4. Jahrhundert Georgien ins Christentum. Hier steht die Svetitskhoveli-Kathedrale, die wichtigste Patriarchalkirche des Landes. Und hier, auf einem Felsvorsprung über dem Zusammenfluss zweier Flüsse, leben Mönche im Jvari-Kloster noch heute so, wie sie es vor 1.400 Jahren taten.

Mtskheta gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe - und diese Auszeichnung ist mehr als verdient. Zwei Stätten innerhalb der Stadt und eine auf dem Felsen darüber bilden eine der historisch bedeutendsten Routen in ganz Georgien. Die Anreise von Tbilisi dauert nur 20 Minuten mit dem Marschrutka, und der gesamte Ausflug lässt sich problemlos in einen Vormittag oder halben Tag einplanen.

In diesem Artikel: Was Sie in Mtskheta sehen sollten, wie Sie von Tbilisi auf eigene Faust anreisen, wie viel Zeit Sie einplanen sollten, wo Sie essen können und was Sie vor Ihrer Reise wissen müssen.

Mtskheta: Geschichte und Bedeutung der Stadt

Mtskheta zählt zu den ältesten Städten Georgiens. Die Stadt wurde etwa im 6.-5. Jahrhundert v. Chr. gegründet und diente über tausend Jahre lang als Hauptstadt des Iberischen Königreichs - bis ins 4.-5. Jahrhundert n. Chr., als die Hauptstadt nach Tbilisi verlegt wurde.

Genau hier bekehrte die heilige Nino im Jahr 337 (nach georgischer Zeitrechnung) König Mirian III. zum Christentum, und Georgien nahm das Christentum offiziell als Staatsreligion an. Dieses Ereignis prägte die kulturelle und religiöse Identität des Landes für die folgenden siebzehn Jahrhunderte. Mtskheta wurde zum spirituellen Zentrum der Georgisch-Orthodoxen Kirche - und ist es bis heute geblieben.

Heute ist Mtskheta eine kleine Provinzstadt mit etwa 7.000 Einwohnern. Besucher kommen in großer Zahl, besonders an Wochenenden und Feiertagen, doch die überschaubare Größe der Stadt ermöglicht es, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in einem halben Tag zu besichtigen, ohne sich gehetzt zu fühlen.

Was Sie in Mtskheta sehen sollten: Die drei wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Svetitskhoveli-Kathedrale: Das Herz der georgischen Orthodoxie

Svetitskhoveli ist die Patriarchalkathedrale der Georgisch-Orthodoxen Kirche, erbaut zwischen 1010 und 1029 unter Katholikos Melchisedek I. Der Name bedeutet "lebensspendende Säule" - der Legende nach befindet sich hier das Gewand Christi, und aus der Säule geht heilende Gnade hervor.

Dies ist nicht nur ein historisches Denkmal, sondern eine aktive Kathedrale: Gottesdienste finden regelmäßig statt, Mönche leben hier, und Tausende von Pilgern besuchen die Stätte jedes Jahr.

Die Architektur der Kathedrale entspricht dem klassischen georgischen Kreuzkuppelstil des 11. Jahrhunderts. Die zentrale Kuppel erreicht eine Höhe von 42 Metern. Die Wände sind mit Fresken aus verschiedenen Epochen bedeckt: vom 12. bis zum 17. Jahrhundert. Besonders wertvoll ist ein Wandgemälde in einer Nische, das den architektonischen Plan der Kathedrale selbst darstellt - einer der seltenen Fälle, in denen ein mittelalterliches Gebäude an der Wand eben dieses Gebäudes abgebildet ist.

Im Inneren der Kathedrale befinden sich mehrere Gräber georgischer Könige, darunter das von Wachtang Gorgasali. Im westlichen Seitenraum steht eine Nachbildung des Heiligen Grabes, errichtet als Pilgerziel.

Anreise: Die Kathedrale liegt im Zentrum von Mtskheta, 5 Gehminuten von der Marschrutka-Haltestelle entfernt.

Eintritt: 3 GEL (Eintritt zum Gelände des Komplexes). Die Kathedrale selbst ist kostenfrei zugänglich.

Kleiderordnung: Obligatorisch. Bedeckte Schultern und Beine für alle, Kopftuch für Frauen. Am Eingang werden kostenlos Umhänge bereitgestellt.

Besichtigungszeit: 40-60 Minuten.

Beste Zeit: Wochentags am Morgen (vor 10:00 Uhr) oder am Nachmittag (nach 15:00 Uhr) - weniger Reisegruppen.

Jvari-Kloster: Der Ausblick, den jeder kennt

Jvari ist ein Kloster aus dem 6. Jahrhundert auf einem Felsvorsprung über dem Zusammenfluss der Flüsse Mtkwari und Aragwi, 4 km vom Zentrum Mtskhetas entfernt. Genau dieser Ausblick - das Kloster auf dem Felsen, zwei unterschiedlich gefärbte Flussläufe, das Tal und die Berge - ziert unzählige georgische Postkarten und gehört zu den bekanntesten Motiven des Landes.

Das Kloster wurde 545 gegründet: Zunächst stand hier ein hölzernes Kreuz der heiligen Nino, später wurde darüber eine Kirche errichtet. Der Name "Jvari" bedeutet "Kreuz". Das Gebäude ist nahezu im Originalzustand erhalten - eine Seltenheit für georgische Architektur des frühen Mittelalters.

Im Inneren befindet sich eine kleine Kirche mit Resten von Fresken und Reliefs aus dem 6. Jahrhundert. Doch das Besondere an Jvari ist nicht das Interieur, sondern die Aussicht von außen. Die Aussichtsplattform vor dem Kloster bietet ein Panorama auf den Zusammenfluss der Flüsse und auf Mtskheta im Tal - jenen Anblick, den schon Michail Lermontow in seinem Gedicht "Mziri" beschrieb.

Anreise: Per Taxi von Mtskheta (10-15 GEL einfache Fahrt) oder zu Fuß den Hügel hinauf (etwa 40-50 Minuten, steiler Anstieg). Marschrutkas fahren nicht nach Jvari - nur Taxi oder eigener Wagen. Von Tbilisi mit dem Auto ist es praktisch, Jvari auf dem Weg nach Mtskheta zu besuchen: zuerst die Aussichtsplattform, dann hinunter in die Stadt.

Eintritt: Kostenfrei.

Besichtigungszeit: 30-40 Minuten.

Bestes Licht für Fotos: Morgens (östliches Licht fällt auf die Fassade) und bei Sonnenuntergang (das Tal färbt sich golden).

Samtavro-Kloster: Taufstätte der Königsfamilie

Samtavro ist ein Klosterkomplex aus dem 4.-11. Jahrhundert im nördlichen Teil Mtskhetas, 10 Gehminuten von Svetitskhoveli entfernt. Hier gibt es drei Objekte, die besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Samtavro-Kirche (11. Jh.): Eine kleine dreischiffige Basilika, in der König Mirian III. und Königin Nana begraben sind - die ersten christlichen Herrscher Georgiens, von Nino getauft. Dies ist ein Pilgerort: An den Grabmälern brennen stets Kerzen, und die Wände sind mit Namensschildern betender Menschen bedeckt.

Nino-Kapelle: Eine winzige Kapelle aus dem 4. Jahrhundert - der Überlieferung nach lebte und betete Nino genau hier während ihres Aufenthalts in Mtskheta. Einer der ältesten christlichen Bauten auf georgischem Boden.

Klostergarten: Hinter der Umfriedung bewirtschaften Nonnen einen kleinen Gemüsegarten. Die Stille hier steht im Kontrast zum Besucherstrom bei Svetitskhoveli.

Eintritt: Kostenfrei. Kleiderordnung obligatorisch.

Besichtigungszeit: 30-40 Minuten.

Tagesroute: Wie Sie Ihre Reise richtig planen

Mtskheta ist ein Tagesausflug von Tbilisi, der sich problemlos in einen halben Tag oder bei gemächlichem Tempo in einen ganzen Tag einplanen lässt.

Variante 1: Halber Tag (4-5 Stunden)

  • 9:00 Uhr - Marschrutka oder Taxi von Tbilisi nach Mtskheta.

9:30 Uhr - Svetitskhoveli: Besichtigung der Kathedrale und des Komplexes, 1 Stunde.

  • 10:30 Uhr - Samtavro: Kirche und Klostergarten, 30-40 Minuten.
  • 11:15 Uhr - Spaziergang durch die Altstadt von Mtskheta, Markt mit Souvenirs.
  • 12:00 Uhr - Mittagessen in einem Restaurant am Fluss (Forelle, Khinkali, Wein).
  • 13:30 Uhr - Taxi nach Jvari, Aussicht auf den Zusammenfluss der Flüsse, 30-40 Minuten.

14:30 Uhr - Rückkehr nach Tbilisi.

Variante 2: Ganzer Tag mit erweitertem Programm Dieselbe Route, plus:

  • Festung Bebristsikhe auf dem Hügel über Mtskheta (Aufstieg 20-30 Minuten, Ausblick auf die Stadt und das Tal).
  • Kloster Antiochien - eine wenig bekannte mittelalterliche Kirche 3 km außerhalb der Stadt.

Gemütliches Mittagessen in einem guten Restaurant mit Blick auf den Mtkwari.

Rückkehr nach Tbilisi am Abend.

Variante 3: Mtskheta als Teil einer Streckenroute

Wenn Sie von Tbilisi nach Gudauri, Kazbegi oder Racha fahren, liegt Mtskheta direkt an der Strecke. Ein Zwischenstopp von 2-3 Stunden mit Besichtigung von Svetitskhoveli und Abstecher nach Jvari ist eine sinnvolle Ergänzung zu jeder Route entlang der Georgischen Heerstraße oder in westlicher Richtung.

Anreise nach Mtskheta von Tbilisi

Mtskheta liegt 22 km vom Zentrum Tbilisis entfernt - es ist die nächstgelegene größere Sehenswürdigkeit des Landes.

Marschrutka von Tbilisi

Die günstigste Variante.

  • Abfahrt: Metrostation "Didube", Route 37.
  • Fahrzeit: 20-30 Minuten.
  • Kosten: 1 GEL pro Person.
  • Frequenz: Alle 10-15 Minuten tagsüber.
  • Die Marschrutka bringt Sie ins Zentrum von Mtskheta, von der Haltestelle zur Svetitskhoveli sind es 5 Gehminuten.

Die Marschrutka ist die beste Wahl für Alleinreisende und Paare, die sparen möchten und zeitlich flexibel sind.

Taxi von Tbilisi

  • Über Bolt oder Yandex: 20-35 GEL pro Auto für die einfache Fahrt.
  • Nach Vereinbarung mit dem Fahrer für den ganzen Tag (Mtskheta + Jvari): 80-120 GEL pro Auto. Praktisch für Gruppen von 3-4 Personen.

Mietwagen

Ermöglicht es, Jvari zum ersten Stopp zu machen, dann Mtskheta, und zu jeder beliebigen Zeit zurückzukehren.

  • Entfernung von Tbilisi: etwa 22 km über die Autobahn E60.
  • Fahrzeit: 20-25 Minuten ohne Staus.

Organisierte Exkursion

Von Tbilisi aus werden zahlreiche Tagesausflüge nach Mtskheta angeboten. Einige schließen Gori und Uplistsikhe als zweiten Punkt ein, andere Jvari und das Samtavro-Kloster.

Gruppentouren: 40-70 GEL pro Person.

  • Privater Reiseführer für einen halben Tag: 150-250 GEL.

Ein Reiseführer ist hilfreich für das Verständnis des religiösen und historischen Kontextes: Ohne ihn übersieht man leicht die bedeutendsten Details.

Vergleich der Varianten

VarianteZeitPreisKomfort
Marschrutka20-30 Min.1 GELMittel
Taxi (Bolt)20-25 Min.20-35 GEL pro AutoHoch
Taxi ganztags mit Jvari20-25 Min.80-120 GEL pro AutoMaximal
Mietwagen20-25 Min.50-80 GEL/Tag + KraftstoffFlexibel
Exkursion20-30 Min.40-70 GEL pro PersonMit Reiseführer

Festung Bebristsikhe: Blick auf Mtskheta vom Hügel

Bebristsikhe ist eine mittelalterliche Festung auf einem Hügel nördlich des Zentrums von Mtskheta. Man sieht sie von der Straße aus: graue Mauern über den Ziegeldächern. Der Aufstieg vom Fuß des Hügels dauert 20-25 Minuten auf einem Waldweg.

Die Festung wurde im 4.-6. Jahrhundert als Teil des Verteidigungssystems um die Hauptstadt herum erbaut. Die Mauern sind teilweise erhalten, die Türme befinden sich in gutem Zustand. Im Inneren ist nichts als Gras und Aussicht. Und genau diese Aussicht - auf Mtskheta, das Mtkwari-Tal und die Berge am Horizont - rechtfertigt den Aufstieg.

Eintritt frei. Zeit für Aufstieg, Besichtigung und Abstieg: 1-1,5 Stunden.

Wo Sie in Mtskheta essen können

Mtskheta ist eine Touristenstadt, und es gibt Restaurants für jeden Geschmack und jedes Budget. Einige Orientierungspunkte:

Restaurants an der Mtkwari-Uferpromenade: Mehrere Lokale mit Blick auf den Fluss bieten Forellen aus lokalen Teichen, Khinkali und georgischen Wein. Dies sind touristische Restaurants mit durchschnittlichen Preisen: Mittagessen für zwei mit Wein 60-100 GEL. Qualität stabil, Küche ohne Überraschungen.

Cafés bei Svetitskhoveli: Mehrere Lokale mit Khachapuri, Limonaden und leichten Snacks beim Haupttor des Komplexes. Schneller Imbiss 10-20 GEL pro Person.

Markt bei der Marschrutka-Haltestelle: Souvenirs, lokale Käsesorten, Tschurtschchela, Honig. Guter Ort für Einkäufe vor der Abreise. Preise niedriger als in den Touristenläden bei der Kathedrale.

Was Sie bestellen sollten: Gegrillte Forelle (die Spezialität der Restaurants am Mtkwari), Khinkali, imeretisches Khachapuri, Badridschani mit Nüssen. Beim Wein - kakhetischer glasweise oder hausgemachter vom Fass.

Mtskheta mit Kindern: Was Sie beachten sollten

Mtskheta eignet sich gut für Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters.

Svetitskhoveli und Samtavro sind mit Kinderwagen zugänglich: Die Wege sind eben, Stufen minimal. Jvari - steiler Aufstieg vom Parkplatz zum Kloster, etwa 5 Minuten über Kopfsteinpflaster: mit kleinen Kindern auf dem Arm oder mit Kinderwagen schwierig. Bebristsikhe - Waldweg, nicht geeignet für Kinderwagen, aber interessant für Schulkinder.

Das Format der Reise ist optimal: 2-3 Stunden Besichtigung, dann Mittagessen mit Forelle und Limonade "Natakhtari", kurze Rückfahrt nach Tbilisi. Für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren - ideales Pensum.

Was Sie in Mtskheta kaufen können

Mtskheta ist eine der besten Städte Georgiens für den Kauf von Souvenirs und Lebensmitteln.

Tschurtschchela: Lokale Tschurtschchela aus Traubensaft und Nüssen. Kaufen Sie bei Straßenverkäufern nahe dem Haupteingang zu Svetitskhoveli, nicht in Touristengeschäften: frischer und günstiger. 3-6 GEL pro Stück.

Lokaler Käse und Honig: Auf dem Markt bei der Marschrutka. Imeretischer Käse, hausgemachter Honig aus kartlischen Dörfern. 10-20 GEL pro Einheit.

Ikonen und religiöse Symbolik: Beim Tor zu Svetitskhoveli bieten mehrere Werkstätten handgeschriebene Ikonen, Kreuze und Medaillons. Preise ab 15 GEL für kleine Arbeiten.

Töpferwaren und Schmuck: Mehrere Werkstätten in der Altstadt bieten Keramik und Schmuckstücke mit georgischen Ornamenten. Preise variieren: von 10 GEL für eine kleine Tasse bis 100 GEL und mehr für Designerschmuck.

Beste Reisezeit für Mtskheta

Mtskheta ist das ganze Jahr über geöffnet, und jede Jahreszeit bietet ihren eigenen Charakter.

März - Mai: Mildes Klima, blühende Pfirsiche und Aprikosen in der Umgebung, minimaler Touristenstrom. Optimale Zeit für gemächliche Besichtigungen. Der Blick von Jvari auf das grüne Tal gehört zu den schönsten des Jahres.

Juni - August: Heiß (30-35°C), an Wochenenden sehr voll. Fahren Sie morgens vor 9:00 Uhr los, um Svetitskhoveli vor den Reisebussen zu erreichen. Unter der Woche deutlich ruhiger.

September - Oktober: Goldener Herbst im Mtkwari-Tal, kühle Luft, weniger Touristen. Eine der besten Perioden für einen Besuch - die Ausblicke sind besonders eindrucksvoll, und es ist nicht heiß.

November - Februar: Die Stadt ist geöffnet, Klöster zugänglich. Im Winter ist Mtskheta ruhig und etwas feierlich. Im Januar fällt gelegentlich Schnee, und der Blick auf Jvari vor verschneiter Kulisse bleibt lange in Erinnerung.

Mtskheta und Gori: Route für einen Tag

Mtskheta lässt sich gut mit Gori (Stalins Geburtsstadt) und der Höhlenstadt Uplistsikhe im Rahmen eines Tages mit dem Auto kombinieren.

Route: Tbilisi - Mtskheta (morgens, 2-3 Stunden) - Gori (45 Minuten von Mtskheta, Stalin-Museum) - Uplistsikhe (15 Minuten von Gori, Höhlenstadt) - Tbilisi (abends).

Gesamtentfernung: etwa 200 km. Fahrzeit: etwa 3 Stunden. Dies ist ein ereignisreicher Tag, der drei grundlegend unterschiedliche historische Schichten Georgiens umfasst: frühes Mittelalter (Mtskheta), Sowjetzeit (Gori) und Bronzezeit (Uplistsikhe).

Praktische Informationen

  • Entfernung von Tbilisi: 22 km
  • Fahrzeit: 20-30 Minuten
  • Eintritt Svetitskhoveli: 3 GEL
  • Eintritt Jvari und Samtavro: kostenfrei
  • Öffnungszeiten: Klöster täglich geöffnet, ohne Ruhetage
  • Kleiderordnung: in allen Klöstern obligatorisch
  • Mobilfunknetz: ausgezeichnete Abdeckung in der gesamten Stadt und bei Jvari
  • Parkplatz: bei Svetitskhoveli und bei Jvari vorhanden (kostenfrei)

Häufig gestellte Fragen

Kann man mit der Marschrutka nach Jvari fahren?

Nein. Marschrutkas von Tbilisi fahren nur ins Zentrum von Mtskheta. Nach Jvari kommt man nur per Taxi (10-15 GEL einfache Fahrt) oder mit eigenem Auto. Die praktischste Variante ist, mit dem Taxi hin und zurück zu vereinbaren: Der Fahrer wartet, während Sie das Kloster besichtigen.

Wie viel Zeit braucht man für Mtskheta? Für die Besichtigung von Svetitskhoveli, Samtavro und einen Stadtspaziergang - 2,5-3 Stunden. Mit Jvari - 4-5 Stunden. Mit der Festung Bebristsikhe und gemütlichem Mittagessen - ein ganzer Tag.

Lohnt sich ein Reiseführer?

Mtskheta lässt sich auch selbständig besichtigen: Die Sehenswürdigkeiten erschließen sich auch ohne Führung. Ein Reiseführer bereichert das Verständnis von Svetitskhoveli erheblich - die Geschichte des Gewandes Christi, die Bedeutung jedes Elements der Wandmalerei, der historische Kontext des Baus. Wenn Sie sich für Kirchengeschichte und das mittelalterliche Georgien interessieren, lohnt sich ein Reiseführer.

Muss man für den Eintritt in die Klöster bezahlen? Der Eintritt zu Samtavro und Jvari ist kostenfrei. Für das Gelände von Svetitskhoveli - 3 GEL. Der Eintritt in die Kathedrale selbst ist kostenfrei.

Eignet sich Mtskheta für einen Besuch bei regnerischem Wetter?

Ja. Die wichtigsten Objekte sind geschlossene Räume (Kathedralen) oder gut geschützte Bereiche. Regen verleiht Jvari und dem Blick ins Tal eine besondere Atmosphäre. Die einzige Schwierigkeit - der Aufstieg zu Bebristsikhe: Der Weg wird nach Regen rutschig.

Wann gelingen in Mtskheta die schönsten Fotos?

Der Blick von Jvari auf den Zusammenfluss der Flüsse ist am besten bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Wenn Sie morgens von Tbilisi anreisen, fahren Sie zuerst nach Jvari - vor 8:30 Uhr - solange das Tal noch im Morgennebel liegt. Svetitskhoveli ist zu jeder Tageszeit schön, aber das weiche Licht nach 16:00 Uhr macht die Fassade besonders ausdrucksstark.

Kann man Mtskheta und Kazbegi an einem Tag besuchen?

Theoretisch ja - Mtskheta liegt auf dem Weg nach Kazbegi. Aber das wäre ein sehr voller Tag: Mtskheta morgens (2-3 Stunden), Fahrt nach Kazbegi weitere 2 Stunden, Kazbegi (mindestens 4 Stunden), Rückfahrt - insgesamt 12-13 Stunden. Wenn Sie beide Ziele gründlich besichtigen möchten, empfiehlt sich eine Aufteilung auf zwei Tage.

Mtskheta ist Georgien in konzentrierter Form: Geschichte, Architektur und Natur im Umkreis weniger Kilometer, und das alles eine halbe Stunde von Tbilisi entfernt. Eine Kathedrale, die seit tausend Jahren steht. Ein Kloster auf dem Felsen, das die gesamte Geschichte des Landes gesehen hat. Ein Blick auf den Zusammenfluss der Flüsse, der Dichter inspirierte. All das ist an einem Tag erreichbar - und genau deshalb bleibt Mtskheta einer der unverzichtbaren Punkte auf jeder Route durch Georgien.

Data Tutashkhia

Autor

Data Tutashkhia

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