Achalziche

In diese kleine Stadt kommen Touristen, um historische Sehenswürdigkeiten, erstaunliche architektonische Denkmäler und kulturelle Schätze zu sehen. Hier herrscht eine ruhige Atmosphäre, es gibt die Möglichkeit, in aller Stille durch enge Gassen zu spazieren und an faszinierenden Ausflügen teilzunehmen. Die Rekonstruktion wurde 2012 durchgeführt, so dass ein Besuch hier nun ein reines Vergnügen ist.

Geschichte von Achalziche

Die Stadt begann ihre Geschichte im Jahr 900. Ihre Gründer - die Familie Dschakeli - gehörten zu den Aufständischen, führten lange Zeit Kriege gegen die Herrschaft, weshalb in der Residenz Verteidigungsfestungen gebaut wurden - zum Schutz vor Angriffen. Achalziche war das zentrale Zentrum aller umliegenden Städte, hierher strömten Händler, Handwerker und Pilger.

Im Jahr 1578 wurden diese Gebiete von den Türken erobert, unter ihrer Herrschaft blühte die Festung auf und war der Stolz des Osmanischen Reiches. Doch die goldene Ära endete im 19. Jahrhundert, gleich nach dem Bau der legendären Moschee wurde die Gegend von der russischen Armee belagert und eingenommen. Die einst glänzende Stadt verwandelte sich in eine Provinz des Transkaukasus.

Sehenswürdigkeiten in Achalziche

Festung Rabat - auf einem riesigen Gelände sind mittelalterliche Gebäude, Kirchenruinen, eine Zitadelle und eine Grabstätte erhalten geblieben. Hier kann man das Museum der Region Samzche-Dschawacheti und die Achmedije-Moschee sehen. Die majestätischen Mauern beeindrucken die Vorstellungskraft, jeder Tourist bemerkt die unglaubliche Atmosphäre sowie die erstaunliche Schönheit der Landschaften, die sich von der Mauer aus eröffnen: Die kleine Stadt liegt wie auf der Handfläche, ebenso wie die hohen Berge.

Kloster Safara - 10 Kilometer vom Zentrum Achalziches entfernt, hier ist der Geist der Vergangenheit erhalten geblieben, der vielen restaurierten Objekten so sehr fehlt. Hier leben etwa 20 Mönche, man kann einzigartige Fresken sehen, die auf ein Jahrtausend zurückdatiert werden. Das Gebäude selbst liegt auf einem Felsen und bietet einen unglaublichen Anblick. Der einzige Nachteil - hierher fahren keine Kleinbusse, man muss ein Taxi nehmen, aber die Fahrt lohnt sich.

Grünes Kloster - der älteste Anbetungsort in Georgien, der seit dem 10. Jahrhundert erhalten ist. Der Komplex ist dem heiligen Georg gewidmet, die Innenräume überraschen mit ihrem ungewöhnlichen Stil, in der Nähe fließt ein Fluss mit steinigem Grund, der rot gefärbt ist - der Legende nach ist dies das Blut der von den Türken getöteten Mönche.

Kirche der Epiphanie des Heiligen Kreuzes - ein Bauwerk im armenischen Stil, befindet sich in einem halbzerstörten Zustand, bewahrt aber das ungewöhnliche Ambiente der mittelalterlichen Epoche. Über die Restaurierung wird zwischen der georgischen und der armenischen Seite gestritten, da keine von ihnen das historische Denkmal abgeben möchte.

Chosapini-See - die hiesige Landschaft ist frei von leuchtenden Farben, dafür liegt das Gewässer selbst an einem ungewöhnlichen Ort: Auf der einen Seite grenzt ein steiler Berghang mit senkrechten Felsen an, auf der anderen Seite sind Wiesen mit Wiesenblumen zu sehen. Liegt an der Grenze zur Türkei, wird Liebhaber seltener Vögel interessieren: Krauskopfpelikan und Rosapelikan, Armeniermöwe und Uhus. Insgesamt werden 59 Arten gezählt, 20 davon sind Wasservögel.

Infrastruktur in Achalziche

Trotz der geringen Größe der Stadt ist hier heute die Erholungsinfrastruktur entwickelt. Die Anzahl der Hotels ist gering, dafür gibt es genügend Apartments und Privatwohnungen für Touristen. Dabei sind die Übernachtungskosten sehr niedrig.

Hier arbeiten auch Restaurants und Cafés mit nationaler und europäischer Küche. Einer der beliebtesten Orte ist "Bei Sergo", hier werden unglaublich leckere Chinkali serviert. Besonders beliebt ist "Rabat", wo georgische und meschetische Speisen angeboten werden.

Wie kommt man hin?

Durch die Stadt verlaufen gleich zwei Bundesstraßen: in Richtung Türkei und Tiflis. Auf dem zentralen Stadtplatz befinden sich der Bahnhof und der Busbahnhof. Mit dem Kleinbus kann man von Tiflis, Kutaissi, Rustawi, Gori und Bordschomi anreisen.

Achalziche ist eine einzigartige historische Stadt in Georgien, wo man Festungen, alte Häuser, majestätische Bauwerke und unglaublich schöne Parks mit exotischen Vögeln und Pflanzen sehen kann. Hierher sollten wissbegierige Reisende kommen, Menschen, für die Religion viel bedeutet, Liebhaber der Naturschönheit, alle, die ihre Gesundheit mit Mineralwasser verbessern möchten.